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futuresspecs auf Deutsch

futuresspecs.com ist eine englischsprachige Nachschlageseite für US-Futures. Hier erfährst du auf Deutsch, was du auf der Seite findest, wie du die Werkzeuge nutzt und worum es in den Ratgebern geht.

Was du auf den Kontraktseiten findest

Für jeden der 64 Kontrakte gibt es eine eigene Seite, und alle sind gleich aufgebaut. Oben stehen die Eckdaten: Kontraktgröße, Tickgröße und Tickwert, die aktuelle Börsen-Margin und der nächste Roll- oder Verfallstermin. Weiter unten folgen die Handelszeiten, die Termine der kommenden Kontraktmonate, die Positionierung laut COT-Report, die Berichte, die den Markt am stärksten bewegen, und ein Rechner, der Gewinn oder Verlust einer Position in Geld umrechnet.

Am schnellsten kommst du über die Suche auf der Startseite zum richtigen Markt. Tipp einfach das Kürzel ein, etwa ES für den E-mini S&P 500, CL für Rohöl oder GC für Gold.

Drei Werkzeuge für die Wochenroutine

Der COT-Screener zeigt nach jeder Veröffentlichung der CFTC, in welchen Märkten Absicherer oder Fonds so extrem positioniert sind wie seit drei Jahren nicht, und wo sich die Positionierung in den letzten sechs Wochen am stärksten verschoben hat. Er ist eine Liste von Kandidaten zum genaueren Hinsehen, keine Liste von Trades. Die COT-Übersicht zeigt alle Märkte auf einen Blick.

Gut zu wissen: Die CFTC hat am 27. Oktober 2026 angekündigt, den COT-Report bis Ende 2026 zweimal pro Woche zu veröffentlichen. Die Positionen vom Montag erscheinen dann am Mittwoch, die vom Mittwoch am Freitag, jeweils um 21:30 Uhr deutscher Zeit (in den Umstellungswochen 20:30 Uhr). Ein Startdatum steht noch nicht fest. futuresspecs aktualisiert sich dann nach beiden Terminen, die Kennzahlen messen weiter echte Wochen und bleiben damit mit der bisherigen Historie vergleichbar.

Der Roll-Kalender sammelt Roll-Termine, First Notice Days und letzte Handelstage aller Kontrakte für die nächsten Monate. Du kannst ihn als Kalender-Feed in Google Kalender, Outlook oder Apple Kalender abonnieren, für alle Märkte oder nur für einen einzelnen. Dann tauchen die Termine automatisch in deinem eigenen Kalender auf.

Achtung bei den Uhrzeiten

Alle Uhrzeiten auf futuresspecs.com sind New Yorker Zeit (ET). Für die deutsche Zeit rechnest du sechs Stunden dazu: Der Ölbestandsbericht um 10:30 Uhr ET kommt bei uns um 16:30 Uhr. Eine Ausnahme sind jeweils zwei bis drei Wochen im Frühjahr und im Herbst, weil Europa und die USA die Uhren nicht am selben Tag umstellen. Dann beträgt der Abstand nur fünf Stunden.

Die wichtigsten englischen Begriffe

Auf der SeiteBedeutung
Contract size, multiplierKontraktgröße: was eine Kursänderung um 1,0 wert ist, zum Beispiel 50 Dollar je Punkt beim E-mini S&P 500
Tick size, tick valueKleinster Kursschritt und was er pro Kontrakt in Geld bedeutet
Point valueWert eines ganzen Punkts, je nach Markt ein Indexpunkt, ein Dollar, ein Cent oder ein Pip
Initial / maintenance marginSicherheitsleistung zum Eröffnen einer Position und Mindestbetrag, der während der Position auf dem Konto bleiben muss
Roll dateÜblicher Zeitpunkt, um in den nächsten Kontraktmonat zu wechseln, weil dorthin der Handel abwandert
First position dayGeschäftstag vor dem First Notice Day. Wer dann noch long ist, kann für eine Lieferung ausgewählt werden
First notice dayTag, an dem die ersten Lieferanzeigen verschickt werden
Last trading day, expiryLetzter Handelstag, danach wird geliefert oder bar abgerechnet
Cash-settled / physical deliveryBar abgerechnet oder physisch geliefert
Hedgers / fundsAbsicherer (Produzenten, Händler, bei Finanzfutures die Dealer) und spekulative Fonds im COT-Report
Net position, COT IndexLong minus Short einer Gruppe und wo diese Nettoposition innerhalb ihrer Spanne liegt (0 bis 100)
Key reportsDie Wirtschaftsdaten und Berichte, die einen Markt am stärksten bewegen

Die Ratgeber in Kurzfassung

Die acht Ratgeber erklären die Zahlen auf den Kontraktseiten. Sie sind auf Englisch, hier findest du zu jedem das Wichtigste in ein paar Sätzen.

Termine Rolltermine: Wann du in den nächsten Kontrakt wechselst Jeder Future hat ein Verfallsdatum. Wer seine Position länger halten will, schließt den auslaufenden Kontrakt und eröffnet dieselbe Position im nächsten Monat. Wann das üblich ist, hängt vom Markt ab: bei Aktienindex-Futures am Montag vor dem dritten Freitag, bei Staatsanleihen, Metallen und Getreide vor dem First Position Day, bei Rohöl etwa eine Woche vor dem letzten Handelstag. Dazu die Fehler, die beim Rollen Geld kosten. Englischer Ratgeber · 5 Min. Lesezeit → Termine First Notice Day und letzter Handelstag Bei physisch belieferten Kontrakten wie Gold, Mais oder US-Staatsanleihen entscheiden ein paar Termine darüber, ob dir am Ende tatsächlich Ware angedient wird. Für Käufer zählt nicht der bekannte First Notice Day, sondern der Geschäftstag davor, der First Position Day. Wer dann noch long ist, kann für die Lieferung ausgewählt werden. Bar abgerechnete Kontrakte wie der E-mini S&P 500 kennen dieses Problem nicht. Englischer Ratgeber · 5 Min. Lesezeit → Kontraktrechnung Tickwert und Punktwert: So rechnest du Gewinn und Verlust Jede Kursbewegung wird über einen festen Multiplikator zu Geld. Wer Tickgröße, Tickwert und Punktwert kennt, rechnet das Ergebnis eines Trades im Kopf aus. Beim E-mini S&P 500 ist ein Tick 0,25 Indexpunkte und 12,50 Dollar wert. Der Ratgeber rechnet Beispiele für Rohöl, Gold, Mais, Euro FX, den Nikkei in Yen und US-Staatsanleihen durch, die in 32steln notiert werden. Englischer Ratgeber · 5 Min. Lesezeit → Risiko Margin bei Futures: Initial, Maintenance und Day-Trading Die Margin ist keine Anzahlung, sondern eine Sicherheitsleistung für tägliche Verluste. Hier steht, worin sich Initial und Maintenance Margin unterscheiden, warum du nach einem Margin Call bis zur höheren Initial Margin nachschießen musst, was die niedrige Day-Trading-Margin deines Brokers bedeutet und wie groß der Hebel eines Kontrakts wirklich ist. Englischer Ratgeber · 4 Min. Lesezeit → Kontrakte Micro oder E-mini: Welche Kontraktgröße passt? Micro-Futures sind meist ein Zehntel so groß wie der Standardkontrakt, bei Silber ein Fünftel, bei Bitcoin ein Fünfzigstel. Für kleinere Konten und fein abgestufte Positionen ist der kleine Kontrakt oft die bessere Wahl. Weil Gebühren pro Kontrakt anfallen, kann der große aber günstiger sein. Der Ratgeber stellt Tickwerte und Margins nebeneinander. Englischer Ratgeber · 4 Min. Lesezeit → Positionierung Den COT-Report lesen Die US-Aufsicht CFTC veröffentlicht regelmäßig, wie große Marktteilnehmer in Futures positioniert sind, mit einem Stichtag zwei bis drei Tage davor. Der Ratgeber erklärt die drei Report-Varianten mit ihren Händlergruppen, die Nettoposition, den COT-Index, den Movement Index und WILLCO. Und er sagt ehrlich, was die Daten nicht können: Sie liefern Hintergrund, aber kein Timing. Englischer Ratgeber · 5 Min. Lesezeit → Positionierung COT-Extreme: Was die Signale im Screener bedeuten Der Screener misst die Position zweier Gruppen, der Absicherer und der Fonds, an ihrer Spanne der letzten drei Jahre. Ein COT-Index von 90 oder mehr beziehungsweise 10 oder weniger gilt als Extrem. Hier erfährst du, wie jedes Label entsteht, warum die Logik bei Rohstoffen besser trägt als bei Finanzfutures, warum bei US-Staatsanleihen nur die Dealer zählen und weshalb ein Extrem noch kein Kaufsignal ist. Englischer Ratgeber · 11 Min. Lesezeit → Berichte Futures rund um WASDE, Ölbestände, Fed und Arbeitsmarkt Kurz vor wichtigen Veröffentlichungen dünnt das Orderbuch aus, danach springen die Kurse. Entscheidend ist nicht die Zahl selbst, sondern ihre Abweichung von der Erwartung. Der englische Ratgeber zeigt, wie Futures auf solche Termine reagieren und wie Trader ihr Risiko darum herum steuern. Englischer Ratgeber · 13 Min. Lesezeit → Grundlagen Wie viel Startkapital brauchst du für Micro-Futures? Die Margin ist die Eintrittskarte, nicht die Kontogröße. Der englische Ratgeber rechnet vor, wie sich das nötige Kapital aus Margin, Punktwert und dem Verlust ergibt, den du pro Trade akzeptierst, und zeigt es für die Micro-Kontrakte auf S&P 500, Nasdaq-100, Rohöl, Gold und Euro. Dazu die typischen Fehler kleiner Konten. Englischer Ratgeber · 6 Min. Lesezeit → Verfall Kann man einen Future über den First Notice Day halten? Bei physisch gelieferten Futures schließt der Broker Long-Positionen in aller Regel vor dem First Notice Day, mit oder ohne Zustimmung. Der Ratgeber erklärt, was dabei im Konto passiert, welche Kontrakte nicht betroffen sind (Cash Settlement) und wie du rechtzeitig rollst, statt auf die Zwangsliquidation zu warten. Englischer Ratgeber · 5 Min. Lesezeit → Verfall Was passiert, wenn man einen Future bis zum Verfall hält? Je nach Kontrakt endet ein Future mit einer Barabrechnung oder mit physischer Lieferung. Der Ratgeber zeigt die Abrechnungsart wichtiger Märkte, den Ablauf der Lieferung, die Folgen des Fehlers (Beispiel Rohöl im April 2020) und wie du das vermeidest. Englischer Ratgeber · 5 Min. Lesezeit → Margin Futures-Margins im Vergleich: von niedrig bis hoch Alle Kontrakte der Seite, sortiert nach der Maintenance Margin der Börse für einen Kontrakt. Die Rangliste entsteht automatisch aus den Margin-Daten der Kontraktseiten. Der Text erklärt, was die Unterschiede treibt und warum eine niedrige Margin kein Maß für niedriges Risiko ist. Englischer Ratgeber · 4 Min. Lesezeit → Grundlagen Wann werden Futures gehandelt? Handelszeiten in ET und MEZ Die meisten CME-Futures laufen von Sonntagabend bis Freitagabend New Yorker Zeit mit einer Stunde Pause pro Tag, für Deutschland also etwa von Montag 0 Uhr bis Freitag 23 Uhr. Der Ratgeber rechnet die Zeiten um, nennt die Ausnahmen (Getreide, Vieh, Holz, ICE-Softs, Krypto) und erklärt die Wochen, in denen der Zeitunterschied nur fünf Stunden beträgt. Englischer Ratgeber · 5 Min. Lesezeit → Risiko Day-Trading-Margin und Overnight-Margin Dein Broker nennt für denselben Kontrakt oft zwei Margin-Werte: einen niedrigen für Positionen, die am selben Tag geschlossen werden, und einen deutlich höheren für Positionen über Nacht. Die niedrige Day-Trading-Margin legt der Broker fest, nicht die Börse. Sie gilt nur bis zu einer Uhrzeit kurz vor Handelsschluss, danach verlangt der Broker die volle Margin oder schließt die Position. Die frühere Pattern-Day-Trader-Regel aus dem Aktienhandel galt nie für Futures-Konten; sie wurde zum 4. Juni 2026 durch Intraday-Margin-Regeln ersetzt. Englischer Ratgeber · 5 Min. Lesezeit → Grundlagen Futures-Symbole und Monatscodes lesen Ein Symbol wie ESZ26 besteht aus drei Teilen: dem Produktkürzel (ES), einem Buchstaben für den Liefermonat (Z steht für Dezember) und der Jahreszahl. Der Ratgeber zeigt alle zwölf Monatscodes von F bis Z, welche Märkte welche Monate listen und warum Charts wie ES1! kein handelbarer Kontrakt sind, sondern zusammengesetzte Kursreihen. Englischer Ratgeber · 4 Min. Lesezeit → Kontraktrechnung Contango und Backwardation: Was die Terminkurve verrät Jeder Kontraktmonat hat einen eigenen Preis. Steigen die Preise mit der Laufzeit, spricht man von Contango, fallen sie, von Backwardation. Wer eine Position über viele Monate rollt, zahlt im Contango bei Long-Positionen drauf (negativer Roll-Ertrag) und verdient in der Backwardation. Die Kurvenform ist keine Kursprognose, sondern vor allem eine Rechnung über Lager-, Finanzierungs- und Knappheitskosten. Englischer Ratgeber · 5 Min. Lesezeit → Grundlagen Open Interest und Volumen Das Volumen zählt, wie viele Kontrakte gehandelt wurden, das Open Interest, wie viele noch offen sind. Ein einzelner Handel erhöht das Volumen immer, das Open Interest aber nur, wenn beide Seiten neue Positionen eröffnen. Das Open Interest wird nach Handelsschluss berechnet, abends vorläufig und am nächsten Morgen endgültig veröffentlicht, und wandert vor dem Verfall vom auslaufenden in den nächsten Monat. Die Zahlen liefern Hintergrund, aber kein Signal. Englischer Ratgeber · 4 Min. Lesezeit → Kontrakte Futures oder Optionen auf Futures? Eine Option auf einen Future gibt dir das Recht, aber nicht die Pflicht, den Future zu einem festen Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Als Käufer zahlst du die Prämie und riskierst höchstens diese, hast aber den Zeitwertverfall gegen dich. Beim Future selbst gibt es keinen Zeitwertverfall, dafür kann der Verlust die Margin übersteigen. Verkäufer von Optionen tragen ein deutlich höheres Risiko und müssen Margin hinterlegen. Englischer Ratgeber · 5 Min. Lesezeit →

Ausführlich auf Deutsch: „Wenn die Zahlen kommen“

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Wer hinter der Seite steht

futuresspecs.com wird von Thomas Blees betrieben, der auf meine-geldseite.de seit Jahren auf Deutsch über Investieren, Trading und Makroökonomie schreibt. Die Daten stammen von CME Group, ICE und der CFTC, mehr dazu auf der Seite About.

Alle Inhalte dienen der Information und Weiterbildung. Sie sind keine Anlageberatung und keine Handelsempfehlung. Der Handel mit Futures ist mit erheblichen Verlustrisiken verbunden.